Prosa

Die Lüge

Gestern war einer meiner Bekannten völlig betrunken. Auch wenn wir nicht wussten, wo er sich amüsiert hatte, kam er zu uns. Er machte sich dermaßen hochmütig auf dem Sessel breit, als ob die ganze Welt ihm gehören würde. Plötzlich erinnerte er sich an etwas und hob den Telefonhörer ab. Sonst konnten auch die anderen

Der Todeszeitpunkt

Es war die Jugend, welche vor mir auf dem hell erstrahlten Pfad vor mir lief. Und ich ging ihr hinterher. Nach einer Weile fragte ich sie:
- Wo sind wir?
- Auf dem Platz der Ungewissheit.

Das Geständnis

Wie es auch früher der Fall war, ertrank ich in meiner Falle meiner Eindrücke. Der Saal meiner Phantasien ist leer. Es weht hier ein schwarzer Wind. Eigentlich gibt es keinerlei Gründe, welch mich betrübt stimmen müssten. Weshalb sollte ein bedeutungsloser (es würde auch nichts ändern, wenn es eine Bedeutung hätte), ein mit fremder Vorfall eine Rolle in meinem Leben spielen? Nein, ich muss meinen Charakter ändern.

Meine Einstellung gegenüber meinem Herzen

Immer wenn der Herbst seinen Laubfall voll mit Erinnerungen beginnt, flüstert mein Herz diese Wörter: "Gott, wiese wurde mir dieses Schicksal erkoren?" Meine Seele erfühlt die Natur mit sanften Gefühlen. Die fortwährende Lebhaftigkeit in der natur bringt sie immer wieder zum Staunen, die Kastanienbäume in den tiefen des Waldes

Ich habe Angst

In der Abenddämmerung ist die Stadt in den Schlaf gesunken, doch die Ruhe nicht. Die Ruhe, welche die Nacht zerreißt. Es gibt bestimmt andere schlaflose Seelen wie mich. Ich kann sie wahrscheinlich nicht sehen. Auch wenn etwas um mich ist, welche die Ruhe der Nacht stört, so kann ich es nicht fühlen. Meine Gedanken lassen mich nicht in Ruhe. Die Stille der Nacht, der süße Gesang, kann ich nicht bis zum Ende hören. Der Grund ist, dass die

Meine Fische

Es war an einem August in diesem Jahr. Ich war alleine zu Hause. Ich wollte mich mit irgend etwas beschäftigen. Dies wird natürlich die Pionierarbeit meiner Kreativität für die Zukunft sein.
...Im Aquarium gibt es farbenfrohe Fische. Auch wenn ich mich nicht in angemessener Weise nicht um sie kümmern kann, bin ich ihnen sehr verbunden. Da ich mich um die Prüfungen kümmern musste, hatte ich

Mein Vater

Als ich zehn Jahre alt war, erlebte mein Vater den größten Aufstieg seines Lebens. Ich kann mich noch ganz gut erinnern, es war das Jahr 1969. Ich hörte in Moskau im TSHA-Saal meinem Vater zu. Eigentlich kann ich meinem Gedächtnis nicht so recht trauen. Das Gedächtnis lässt einen manchmal im Stich. Es versteckt sich und verblüfft uns deshalb nicht nur, sondern leitet uns vom Weg ab und bringt neue Gedanken ans Licht. Ich würde nicht

Ich meine...

Manchmal hat man das Leben satt, möchte sich von der Gesellschaft abwenden, in die Einsamkeit ziehen - dahin, wo niemand ist, auf einsame Wüste. Nur sich und Allah. Möchte niemanden sehen und gesehen werden. Manchmal schlafe ich einen halben Tag, um mich an solch einem Platz aufzuhalten. Wo ist der Unterschied, der Mensch ist allein, wenn er schläft. Natürlich wenn die lauten und niedrigen Stimmen der Gesellschaft, welche mit

Die Unglückseligen der Erde

Wer kennt das Alter der Erde? Weshalb leben wir so Begehrt und Teilnahmsvoll auf dieser Welt? Wenn es uns passt, zählen wir die Tage, Wochen und Monate. Wir wissen nicht, dass wir diese von unserem leben löschen. Was für Gefühle leben wir bloß. Wir wissen nicht, wer unser Atem und unsere Stimme ersticken wird. Vielleicht sind wir bei der Geburt in der Gebärmutter ertrunken, dann kamen wir auf die Welt...

Der Baum und sein Stumpf

Dies ist der Stein, und das die Waage. Du glaubst es nicht, dann wiege es selbst. Manchmal schreibe ich meine Sorgen auf ein Blatt. Diejenigen, die es hören, sehen, sagen, locker es auf. Doch ein Baum zu fällen, ist die Strafe Gottes auf sich zu ziehen. Gut, ich werde es mildern, geschehe, was ihr wolle. Diesmal werde ich mit den Bäumen beginnen, damit ihr in Ruhe leben könnt, bis ihr an der Reihe seid.
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